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Abschreibung mit Wertberichtigungskonten

Mit einem Wertberichtigungskonto ist es möglich, die sogenannte „indirekte Abschreibung“ abzubilden.

Die Methode ist interessant für Anlagegüter, bei denen das Anlagenkonto immer den Original-Saldo abbilden soll, während auf dem Wertberichtigungskonto die Buchwert-Veränderungen (Wertminderungen/-aufholungen) zu sehen sind.

Anlage von Wertberichtigungskonten

Da viele Kontenrahmen im Standard keine Wertberichtigungskonten enthalten, legen Sie zunächst ein Konto an.

  • Gehen Sie über Einstellungen > Finanzen > Kontenstamm > Kontenplan und markieren das bisher verwendete Anlagekonto (Aktives Bilanzkonto).

  • Über Hinzufügen legen Sie ein neues Sachkonto als Kopie an.

  • Passen Sie Name und Kontonummer an.

  • Mit Speichern wird dieses direkt in die Berichtspositionen der Arbeitsberichte analog zum Originalkonto eingetragen.

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Wertberichtigungskonten zuweisen

  • Prüfen Sie, ob unter Organisation > Stammdaten > Anlagen > Anlagenbuchhaltung einrichten die Aktuelle Version des Abschreibungslaufs mit “Version 2017” gewählt wurde. Sonst ist das Feld Wertberichtigungskonto nicht sichtbar.

  • Öffnen Sie dann Finanzen > Anlagen > Anlagenverwaltung und bearbeiten Sie das gewünschte Anlagegut.

  • Tragen Sie das Wertberichtigungskonto im so benannten Feld ein und speichern.

Angeboten werden alle Konten, die gemäß Anlagenbuchhaltung einrichten > Anlagespiegel in der Berichtsposition berücksichtigt werden. Falls das gewünschte Konto fehlt, ist es dem gewählten Bericht vermutlich noch nicht zugewiesen.

  • Im Rahmen des CSV-Anlagenbuchhaltungsimports kann das Wertberichtigungskonto auch importiert werden. (ab Release 2026 Juni)

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Falls Wertberichtigungskonto gefüllt ist, wird in allen aufwands- und ertragsrelevanten Buchungen der Anlagenbuchhaltung das Hauptkonto der Anlagenkarte durch das Wertberichtigungskonto ersetzt.

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