Die Methode ist interessant für Anlagegüter, bei denen das Anlagenkonto immer den Original-Saldo abbilden soll, während auf dem Wertberichtigungskonto die Buchwert-Veränderungen (Wertminderungen/-aufholungen) zu sehen sind.
Anlage von Wertberichtigungskonten
Da viele Kontenrahmen im Standard keine Wertberichtigungskonten enthalten, legen Sie zunächst ein Konto an.
Gehen Sie über Einstellungen > Finanzen > Kontenstamm > Kontenplan und markieren das bisher verwendete Anlagekonto (Aktives Bilanzkonto).
Über Hinzufügen legen Sie ein neues Sachkonto als Kopie an.
Passen Sie Name und Kontonummer an.
Mit Speichern wird dieses direkt in die Berichtspositionen der Arbeitsberichte analog zum Originalkonto eingetragen.
Wertberichtigungskonten zuweisen
Prüfen Sie, ob unter Organisation > Stammdaten > Anlagen > Anlagenbuchhaltung einrichten die Aktuelle Version des Abschreibungslaufs mit “Version 2017” gewählt wurde. Sonst ist das Feld Wertberichtigungskonto nicht sichtbar.
Öffnen Sie dann Finanzen > Anlagen > Anlagenverwaltung und bearbeiten Sie das gewünschte Anlagegut.
Tragen Sie das Wertberichtigungskonto im so benannten Feld ein und speichern.
Angeboten werden alle Konten, die gemäß Anlagenbuchhaltung einrichten > Anlagespiegel in der Berichtsposition berücksichtigt werden. Falls das gewünschte Konto fehlt, ist es dem gewählten Bericht vermutlich noch nicht zugewiesen.
Im Rahmen des CSV-Anlagenbuchhaltungsimports kann das Wertberichtigungskonto auch importiert werden. (ab Release 2026 Juni)
Falls Wertberichtigungskonto gefüllt ist, wird in allen aufwands- und ertragsrelevanten Buchungen der Anlagenbuchhaltung das Hauptkonto der Anlagenkarte durch das Wertberichtigungskonto ersetzt.



