Scopevisio lässt sich auf zwei Arten für den zentralen Einsatz vorkonfigurieren: mit fest hinterlegter Kundennummer direkt starten, und mit einem von der IT-Administration selbst festgelegten Datenordner außerhalb des Standard-Benutzerprofils.
Direkt in eine Instanz starten
Normalerweise geben Sie Ihre Kundennummer einmalig beim Anmelden in Scopevisio ein; sie wird danach automatisch vorgeschlagen. Steht die Kundennummer von vornherein fest – etwa weil pro Instanz ein eigenes Programmsymbol bereitgestellt wird –, kann sie stattdessen direkt beim Start mitgegeben werden:
Scopevisio --public-id=1234567
1234567ist die Kundennummer, wie im Kundenportal angezeigt.Voraussetzung ist, dass das Installationsprogramm (.exe unter Windows, .dmg/.app unter macOS) zur passenden Umgebung passt – der Auswahl zwischen „Standard Umgebung“ und „C5 Umgebung“, die auch beim Anmelden unter account.scopevisio.com zur Wahl steht. Das ist sichergestellt, wenn die IT-Administration das Installationsprogramm gezielt für diese Umgebung aus dem Kundenportal herunterlädt.
Wer richtet das ein: die IT-Administration, beim Download des zur Umgebung passenden Installationsprogramms aus dem Kundenportal und beim Anlegen des Programmsymbols bzw. der Verknüpfung für die jeweilige Instanz.
Zu beachten:
Eine kleine Zahl an persönlichen Einstellungen (u. a. die zuletzt verwendete Kundennummer) wird unabhängig hiervon im Benutzerprofil der jeweiligen Person gespeichert und dort für die nächste Anmeldung vorgeschlagen.
Wurde versehentlich der falsche Download (Client für eine andere Umgebung) verwendet, wird die Kundennummer dort im Regelfall nicht gefunden. Es erscheint dann keine verständliche Fehlermeldung, sondern das Programm startet einfach nicht (Details nur im technischen Protokoll sichtbar).
Datenordner selbst festlegen
Scopevisio legt seine Daten (Java-Laufzeitumgebung, Konfiguration, Protokolle) normalerweise im Standard-Benutzerprofil ab (%LOCALAPPDATA%/%APPDATA% unter Windows). Über die Umgebungsvariable SCOPEVISIO_BASE_DIR kann die IT-Administration stattdessen einen beliebigen anderen Ordner vorgeben – etwa wenn das Benutzerprofil eingeschränkt, nicht dauerhaft gespeichert oder anderweitig ungeeignet ist (auf Citrix-/Terminalserver-Systemen häufig der Fall):
SCOPEVISIO_BASE_DIR=D:\ScopevisioDaten\%USERNAME%
Auf einem Server, auf dem sich mehrere Personen gleichzeitig anmelden, muss dieser Ordner pro Person unterschiedlich sein. Dafür genügt der Platzhalter
%USERNAME%im einen, systemweiten Wert – er wird bei jedem Start automatisch durch den Namen der gerade angemeldeten Person ersetzt, ohne dass die IT-Administration je Person etwas Zusätzliches konfigurieren müsste. Ein gemeinsamer Ordner für mehrere Personen wird nicht unterstützt.Auf einem Einzelplatz-PC ohne mehrere gleichzeitige Anmeldungen reicht auch ein fester Pfad ohne Platzhalter, z. B.
D:\ScopevisioDaten.Der Ordner muss für jede Person beschreibbar sein; Details zur Berechtigungsvergabe sind eine normale Windows-Administrationsaufgabe.
Wer richtet das ein: die IT-Administration, einmalig beim Aufsetzen der Maschine oder des Server-Abbilds (z. B. per Gruppenrichtlinie) – nicht die einzelne Nutzerin oder der einzelne Nutzer.
Zu beachten: Eine kleine Zahl an persönlichen Einstellungen (u. a. Fensterposition, Proxy-Einstellungen) liegt weiterhin im klassischen Benutzerprofil und ist von dieser Einstellung nicht betroffen. Wird das Benutzerprofil selbst zurückgesetzt, gehen diese wenigen Einstellungen trotzdem verloren.
